Der Fluch der ewigen Trainerin
Ein schaurig-schöner Gruselweg beim VfL Egenburg
Am Samstagabend, den 24. Oktober 2026, verwandelte sich das Vereinsgelände des VfL`s und der Räuberwald in ein wahres Gruselkabinett. Die Gymnastik- und Fitnessabteilung hatte gerufen und 240 mutige Besucher folgten dem Ruf in die Dunkelheit.
Aufgeteilt in 13 Gruppen, die im exakten 7-Minuten-Takt von 6 erfahrenen Wächtern auf den Pfad geschickt wurden, tauchten die Gäste tief in die schaurige Geschichte um „den Fluch der ewigen Trainerin“ ein. Wer sich Eleonora in den Weg stellte, musste aufpassen, nicht als neues Mitglied für ihre niemals endende Fitnessstunde rekrutiert zu werden!
Schon der Einstieg trieb den Puls in die Höhe, als die Gäste auf die im Bann gefangenen Fitnessteilnehmerinnen trafen, die mit irrem Blick und letzter Kraft ihr ewiges Krafttraining absolvierten. Plötzlich durchbrach ein Platschen die Stille des Teichs: Eine Aqua-Gymnastik-Teilnehmerin, für immer gefangen im kalten Nass, streckte flehend ihre Arme aus und bewegte sich zur Musik. Nur wenige Meter weiter scharrten Grab-Zombies in der Erde, die mit hohlen Augen nach ihrer trauernden Mutter Ausschau hielten, während aus der verwaisten Umkleide das hämische Lachen der dort verbannten Insassen drang.
Ein eisiger Windstoß ließ die Besucher aufschrecken – direkt aus den finsteren Baumkronen schwebte ein Fitness-Geist herab und schnitt ihnen den Weg ab. Wer floh, landete direkt beim verfluchten Vereinswirt, der mit einem schaurigen Grinsen seine „Köstlichkeiten“ anpries: abgehackte Finger, glibberiges Gehirn und krabbelnde Spinnen. Schutzsuchend flüchteten die Gruppen in die dampfende Hexenküche. Dort braute eine Hexe einen vermeintlichen Gegenzauber zusammen, um den Fluch der Trainerin zu lösen – doch der Trank blieb selbstverständlich völlig erfolglos und die Sportlerin blieb gefangen und der Fluch blieb bestehen.
Weiter ging die Hetzjagd hinein in die erbarmungslose „Todespause“: Hier galt die eiserne Regel, bloß nicht stehen zu bleiben, denn direkt dahinter wartete bereits die nächste Qual – die ewige, wiederholdende Bewegung an den geisterhaften Fitnessgeräten, die sich wie von Zauberhand bewegten. Es folgte ein waghalsiger, orientierungsloser Gang durch die stockdunklen Wege der Fußballtore, wo das Netz zur Falle zu werden drohte. Plötzlich zuckten grelle Blitze durch die Nacht: Der schaurige Elektro-Man und seine Begleitung trieben die Erschöpften mit elektrisierenden Motivations-Blitzen voran. Erst ganz am Schluss, beim nervenaufreibenden „Cool-Down des Grauens“, entschied sich das Schicksal: Nur wer jetzt noch schnell genug rennen konnte, entkam Eleonoras Fluch in letzter Sekunde und durfte den Gruselweg lebend wieder verlassen.
So endete ein Abend voller Gänsehaut, schweißtreibender Fluchtversuche und markerschütternder Schreie, der den Besuchern sicherlich noch lange in den Knochen stecken wird.
Die Begeisterung war den erschöpften, aber glücklichen Gästen förmlich ins Gesicht geschrieben. Nach diesem gigantischen Erfolg ist die Vorfreude auf das Jahr 2028 bereits jetzt riesig und der VfL Egenburg hat wieder einmal bewiesen, dass Sport, Gemeinschaft und eine gehörige Portion Grusel perfekt zusammenpassen.
Und was nicht fehlend darf: ein riesiges Dankeschön an das Ehrenamt!
Ein solches Event stellt man nicht einfach so nebenbei auf die Beine: 30 engagierte Ehrenamtliche haben mit unermüdlichem Einsatz, geschickter Hände Arbeit und einer großen Portion Herzblut diesen unvergesslichen Abend möglich gemacht.
Nach dem Event ist vor dem Event: Die Vorfreude ist bereits jetzt riesig und die Ideen für den nächsten Gruselweg werden schon gesammelt. Bis dahin bleiben die Muskelkater vom Lachen und Gruseln und die leise Hoffnung, Eleonora vorerst im Schrank gelassen zu haben.
Eure Gymnastik und Fitness Abteilung
Liebe Helferinnen und Helfer,
was wir hier gemeinsam auf die Beine gestellt haben, ist schlichtweg phänomenal! Ohne euer gigantisches, freiwilliges Engagement – von der stundenlangen Vorbereitung über den schaurigen Aufbau bis hin zum Mitfiebern und Erschrecken im kalten Oktoberwind – wäre ein solches Gemeinschaftserlebnis für unseren Verein niemals denkbar. Ihr seid das pulsierende Herz des VfL Egenburg!
Ein von Herzen kommendes Danke für eure Zeit, eure Kreativität und euren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft.
Das Ehrenamt ist unser kostbarstes Gut – und ihr habt es am Samstag strahlend (und gruselig) zum Leben erweckt!
Vielen lieben Dank!
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